Das große neue iPad für 2014

Die Gerüchte um ein größeres iPad (golem.deapfelpage.de) für das erste Quartal 2014, mutmaßlich mit etwa 12″ Bildschirmdiagonale, zeigen, wohin die Reise gehen wird. Ist man heutzutage unter Umständen noch mit mehreren Geräten unterwegs, sprich Laptop und Tablet, werden diese beiden Geräteklassen in Zukunft verschmelzen.

Interessanter Weise ist Microsoft mit seinen Surface RT und Surface Pro Hybriden zumindest dieses Mal Apple Inc. meiner Meinung nach einen kleinen Schritt voraus. Zwar leiden gerade die RT Geräte unter einem noch recht überschaubaren App-Angebot, die Möglichkeit mit einem kompletten Office 2013 und den wirklich praktischen Touch oder Type Cover Tastaturen einen Laptop zu ersetzen, haben sie den iPads von Apple Inc. aber voraus. Nichtsdestotrotz merkt man dem Surface an, dass der Spagat zwischen Touch orientierten Tablet und produktivem Arbeitsgerät mit Windows 8 noch nicht ganz perfekt gelöst ist.**

Das iOS für das iPad ist bisher “lediglich” ein Smartphone-Betriebssystem ohne Telefonfunktion und ich bin gespannt, welche Richtung Apple Inc. mit einem größeren iPad einschlagen wird. Sollte beim zukünftigen iPad (ohne Air) nicht nur der Konsum von Medieninhalten und der Gadget- und Fun-Charakter im Vordergrund stehen – viele Anwender benutzen ihr Tablet hauptsächlich zum Surfen auf der Couch -, bin ich mir nicht sicher, ob das aktuelle iOS geeignet ist. Windows 8 zumindest zeigt sich da bereits flexibler, da es im Gegensatz zu Mavericks auf Tablets und klassischen Rechnern läuft.

Neugierig bin ich auf jeden Fall, und da ich mein iPad mini vor kurzem verkauft habe (eben weil es nur zum Surfen genutzt wurde), wäre auch ein wenig Budget und Platz für neue Apple-Hardware da. Nur dann müsste das große iPad in der Lage sein, mein MacBook Air zu ersetzen. Mit iOS7 ist das allerdings nicht möglich.

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Meine Freundin hat seit ein paar Tagen das Surface 2 und ich habe es natürlich selbst auch oft in den Händen. Mein bisheriger Eindruck ist überaus positiv und wenn das hier nicht ein Mac-Blog wäre, würde ich gerne mal etwas darüber schreiben.

Zum Fingerabdruck-Scanner

Es ist schon amüsant zu beobachten, dass die Sicherheit des Fingerabdruck-Scanners teils so vehement in Frage gestellt wird, obwohl viele Smartphone-Nutzer ihre Inhalte nicht mal mit der jetzt schon zur Verfügung stehenden Technik (Pin) schützen. Dies deutet einerseits daraufhin, dass das Sicherheitsbedürfnis einiger Anwender eher theoretischer, denn praktischer Natur ist. Andererseits muss sich der Eindruck aufdrängen, dass die Wichtigkeit der eigenen Person grundsätzlich mal sehr hoch eingeschätzt wird.

Neue iPhones – Danke Apple Inc.

Das war gestern dann doch mal eine Überraschung. Anstatt mit einem low budget iPhone eine Kampfansage an den asiatischen und “dritten” Markt zu richten, entsprechen die Preise der neuen iPhones viemehr Apples Nimbus ein Anbieter exklusiver Produkte zu sein. Kurzfristig macht sich Apple Inc. damit vielleicht an den Börsen dieser Welt unbeliebt, letztere haben schließlich schon mit Milliarden Indern und Chinesen gehofft, die sich ein iPhone als nächstes Smartphone kaufen. Langfristig allerdings dürfte das Kalkül Apples dafür sorgen, dass die Marke nicht verwässert und Apple Inc. seinen ersten Platz als “most valuable global brand” verteidigt. Die Historie zeigt uns schließlich des öfteren, was mit Marken passiert, die ihren Wert dem kurzfristigen Marktanteil opfern.

Herzlichen Glückwunsch Apple Inc. zu dieser Entscheidung!

Apples Produkt-Updates in der Gerüchteküche

Habe ich mich eigentlich schon mal dazu geäußert, wie seltsam und enervierend ich die andauernde “Berichterstattung” über neue Versionen des iPhones oder iPads finde? Ja, wo bitte ist denn die Neuigkeit, wenn Apple Inc. bekanntermaßen einen jährlichen Produktzyklus (manchmal auch kürzer) fährt, und dementsprechend nach einem halben Jahr ganz zwangsläufig bald ein iPad mini mit Retinadisplay, ein iPhones 5S oder wahlweise ein iPad 5 rauskommen muss. Da hilft es auch nur wenig, das Bullshit-Bingo von Analysten zu zitieren, um etwas Glaubwürdigkeit zu simulieren.

Ich kann darüber nur den Kopf schütteln und hoffe einfach, dass ich die neueste iOS-Version für das Jahr 2015 immer noch auf meinem iPhone 4S  und iPad mini installieren kann. Letzteres habe ich mir trotz meiner Bedenken dann schließlich doch gekauft. Noch so einen iOS-Reinfall wie mit dem iPad 1 verzeihe ich Apple Inc. wohl nicht.

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In 6 Monaten: iPad mini update? In 24 Monaten: dann aktuelles iOS nicht mehr installierbar?

Im Sommer 2010 konnte man erstmalig das iPad in Europa erwerben. Im Herbst 2010 schließlich hatte ich auch eines, um bereits zwei Jahre (!) später mit der Veröffentlichung von iOS 6 am 19. September 2012 vom aktuellen iOS-Universum ausgeschlossen zu werden.

Das neue iPad mini wird mit einem A5 Prozessor von Apple Inc. ausgeliefert, der immerhin auch schon fast ein Jahr und acht Monate auf dem Buckel hat. Das ist im mobilen Bereich schon ziemlich lange. Und da hilft es auch nur wenig, wenn zwar das Taktfrequenz-Argument seit einigen Jahren von Apple Inc. aus Marketing-Gründen nicht mehr bemüht wird, zwei Jahre alte Produkte aber nicht mehr mit der aktuellesten iOS-Version bespielt werden können.

Behält Apple Inc. den mit der gestrigen Vorstellung des iPad 4 eingeschlagenen Weg bei, Produkte bereits einem Update zu unterziehen, die erst sechs Monate auf dem Markt sind, dürfte die Zukunft des gestern veröffentlichten iPad mini klar sein. Ein über eineinhalb Jahre alter Prozessor und Produktzyklen von sechs Monaten schreien förmlich nach einem iPad mini Update im April 2013. Ebenso groß erscheint mir auch hier die Gefahr, dass die in vierundzwanzig Monaten anstehende iOS-Version nicht mehr auf dem iPad mini laufen wird.

Für mich stellt sich daher wirklich die Frage, ob das iPad mini ein guter Kauf ist. Wenn ich vor zwei Jahren keine 699 EUR für das 32 GB iPad ausgegeben hätte, würde mir die Entscheidung vielleicht leichter fallen. Aber solange mein altes iPad gefühlt noch nicht mal abgeschrieben ist, muss ich mich wohl noch ein bisschen gedulden. Und es würde mich brennend interessieren, wie vielen anderen iPad-Käufern der vorherigen Generationen es ähnlich geht?

Apple Inc., Foxconn und die Konsumentenverantwortung

Spätestens mit der Einführung des iPhones vor fünf Jahren hat sich das mediale Interesse an Apple Inc. über die üblichen Neuproduktvorstellungen hinaus in den Bereich soziale, wirtschaftliche und ökologische Verantwortung verschoben bzw. ausgeweitet. Dies scheint berechtigt, ist Apple Inc. derzeit doch das wertvollste Unternehmen der Welt, und es scheint demnach ebenso berechtigt, zu erwarten, dass sich Apples weiße Livestyle-Philosophie auch im Herstellungsprozess ihrer Produkte widerspiegelt.

Die Berichte beispielsweise über die Unruhen im Foxconn-Werk (sueddeutsche.de), in dem unter anderem für Apple Inc. produziert wird, sind dabei allerdings diametral zu den Meldungen über neue Verkaufsrekorde für Apple-Hardware (macnotes.de) zu sehen. Einerseits  gibt es also ein wachsendes Bewusstsein für die Folgen der Globalisierung, andererseits ist der Konsument nach wie vor nicht gewillt, seine Entscheidungen dahingehend zu überdenken. Nun ist dies wahrlich kein neues oder gar typisches Apple-Phänomen, aber bei keinem Unternehmen der Welt zeigt sich dieser Widerspruch so sehr wie bei Apple Inc.

Der Gedanke, dass Apple Inc. mit einer iPhone-Gewinnmarge von 50% (zdnet.de) zu einer zu diskutierenden Ausbeutung (Stichwort: Außenhandelstheorie) im Herstellungsprozess beiträgt, ist sicherlich nicht ganz falsch, greift auf jeden Fall aber zu kurz. Letztendlich trägt immer der Konsument die Verantwortung. Und wer feststellt, dass das erfolgreichste Unternehmen der Welt in seinem Heimatland nicht mal Jobs schafft (sueddeutsche.de), kann wenigstens in einem Nebensatz erwähnen, dass derzeit wohl auch kein deutscher oder amerikanischer Käufer die Herstellung im eigenen Land bezahlen würde.

Safari 6.0 | Anzeige des Links in der Adressleiste

In der Adressleiste von Safari 6.0 wird der Link nach dem Top Level Teil nur noch schwach grau dargestellt. Die optische Absetzung finde ich ganz angenehm, ein tieferer Grund hat sich mir aber noch nicht erschlossen. Auf welcher Seite ich gerade unterwegs bin, weiß ich meist noch aus dem Kopf:

Link in Adressleiste