Habe ich mich eigentlich schon mal dazu geäußert, wie seltsam und enervierend ich die andauernde “Berichterstattung” über neue Versionen des iPhones oder iPads finde? Ja, wo bitte ist denn die Neuigkeit, wenn Apple Inc. bekanntermaßen einen jährlichen Produktzyklus (manchmal auch kürzer) fährt, und dementsprechend nach einem halben Jahr ganz zwangsläufig bald ein iPad mini mit Retinadisplay, ein iPhones 5S oder wahlweise ein iPad 5 rauskommen muss. Da hilft es auch nur wenig, das Bullshit-Bingo von Analysten zu zitieren, um etwas Glaubwürdigkeit zu simulieren.
Ich kann darüber nur den Kopf schütteln und hoffe einfach, dass ich die neueste iOS-Version für das Jahr 2015 immer noch auf meinem iPhone 4S und iPad mini installieren kann. Letzteres habe ich mir trotz meiner Bedenken dann schließlich doch gekauft. Noch so einen iOS-Reinfall wie mit dem iPad 1 verzeihe ich Apple Inc. wohl nicht.
Mittwoch, Oktober 24th, 2012
Ich werde den FeedBurner-Feed deaktivieren und durch den Standard-Feed http://www.mac-journal.de/feed/ ersetzen. Es würde mich natürlich sehr freuen, wenn Ihr Eure RSS-Reader aktualisiert.
Mittwoch, Oktober 24th, 2012
Im Sommer 2010 konnte man erstmalig das iPad in Europa erwerben. Im Herbst 2010 schließlich hatte ich auch eines, um bereits zwei Jahre (!) später mit der Veröffentlichung von iOS 6 am 19. September 2012 vom aktuellen iOS-Universum ausgeschlossen zu werden.
Das neue iPad mini wird mit einem A5 Prozessor von Apple Inc. ausgeliefert, der immerhin auch schon fast ein Jahr und acht Monate auf dem Buckel hat. Das ist im mobilen Bereich schon ziemlich lange. Und da hilft es auch nur wenig, wenn zwar das Taktfrequenz-Argument seit einigen Jahren von Apple Inc. aus Marketing-Gründen nicht mehr bemüht wird, zwei Jahre alte Produkte aber nicht mehr mit der aktuellesten iOS-Version bespielt werden können.
Behält Apple Inc. den mit der gestrigen Vorstellung des iPad 4 eingeschlagenen Weg bei, Produkte bereits einem Update zu unterziehen, die erst sechs Monate auf dem Markt sind, dürfte die Zukunft des gestern veröffentlichten iPad mini klar sein. Ein über eineinhalb Jahre alter Prozessor und Produktzyklen von sechs Monaten schreien förmlich nach einem iPad mini Update im April 2013. Ebenso groß erscheint mir auch hier die Gefahr, dass die in vierundzwanzig Monaten anstehende iOS-Version nicht mehr auf dem iPad mini laufen wird.
Für mich stellt sich daher wirklich die Frage, ob das iPad mini ein guter Kauf ist. Wenn ich vor zwei Jahren keine 699 EUR für das 32 GB iPad ausgegeben hätte, würde mir die Entscheidung vielleicht leichter fallen. Aber solange mein altes iPad gefühlt noch nicht mal abgeschrieben ist, muss ich mich wohl noch ein bisschen gedulden. Und es würde mich brennend interessieren, wie vielen anderen iPad-Käufern der vorherigen Generationen es ähnlich geht?
Mittwoch, September 26th, 2012
Spätestens mit der Einführung des iPhones vor fünf Jahren hat sich das mediale Interesse an Apple Inc. über die üblichen Neuproduktvorstellungen hinaus in den Bereich soziale, wirtschaftliche und ökologische Verantwortung verschoben bzw. ausgeweitet. Dies scheint berechtigt, ist Apple Inc. derzeit doch das wertvollste Unternehmen der Welt, und es scheint demnach ebenso berechtigt, zu erwarten, dass sich Apples weiße Livestyle-Philosophie auch im Herstellungsprozess ihrer Produkte widerspiegelt.
Die Berichte beispielsweise über die Unruhen im Foxconn-Werk (sueddeutsche.de), in dem unter anderem für Apple Inc. produziert wird, sind dabei allerdings diametral zu den Meldungen über neue Verkaufsrekorde für Apple-Hardware (macnotes.de) zu sehen. Einerseits gibt es also ein wachsendes Bewusstsein für die Folgen der Globalisierung, andererseits ist der Konsument nach wie vor nicht gewillt, seine Entscheidungen dahingehend zu überdenken. Nun ist dies wahrlich kein neues oder gar typisches Apple-Phänomen, aber bei keinem Unternehmen der Welt zeigt sich dieser Widerspruch so sehr wie bei Apple Inc.
Der Gedanke, dass Apple Inc. mit einer iPhone-Gewinnmarge von 50% (zdnet.de) zu einer zu diskutierenden Ausbeutung (Stichwort: Außenhandelstheorie) im Herstellungsprozess beiträgt, ist sicherlich nicht ganz falsch, greift auf jeden Fall aber zu kurz. Letztendlich trägt immer der Konsument die Verantwortung. Und wer feststellt, dass das erfolgreichste Unternehmen der Welt in seinem Heimatland nicht mal Jobs schafft (sueddeutsche.de), kann wenigstens in einem Nebensatz erwähnen, dass derzeit wohl auch kein deutscher oder amerikanischer Käufer die Herstellung im eigenen Land bezahlen würde.
Mittwoch, Juli 25th, 2012
In der Adressleiste von Safari 6.0 wird der Link nach dem Top Level Teil nur noch schwach grau dargestellt. Die optische Absetzung finde ich ganz angenehm, ein tieferer Grund hat sich mir aber noch nicht erschlossen. Auf welcher Seite ich gerade unterwegs bin, weiß ich meist noch aus dem Kopf:

Ihr kennt bestimmt die IT-Anekdote vom ahnungslosen Nutzer, der den Bildschirm seines Rechners fotografiert, das Bild einspannt oder wahlweisse per SD-Karte auf den Computer bringt, um es dann endlich verschicken zu können?
Ich kannte sie, und trotzdem habe ich vor einiger Zeit noch meinen Rekord bei FallDown! mit einem anderen iPhone fotografiert und an einen ungläubigen Kumpel gesendet, weil ich echt nicht wusste, wie man das macht. Dabei bestehen so unterhaltsame Seiten wie smartphowned ausschließlich aus solchen Screenshots. Nur auf die Idee gekommen, mal danach zu googeln, bin ich irgendwie nicht.
Also hier noch mal für alle Unwissenden: Gleichzeitiges Drücken des Home-Buttons und der Standby-Taste speichert einen Screenshot automatisch in iPhone/Fotos/Aufnahmen.
Donnerstag, Februar 2nd, 2012
Vor ein paar Tagen wurde ich von den apfelpage.de Machern gefragt, ob ich sie nicht auf apfelneuigkeiten.de verlinken könnte. Da ich dort nicht dezidiert private Mac-Projekte aufliste, musste ich leider absagen.
Trotzdem verweise ich gerne auf die Seite, da die Jungs allesamt erst zwischen 11 und 16 Jahre alt und damit verdammt jung sind. Das merkt man der Seite aber echt nicht an. Coole Sache!
Der Buyer’s Guide von MacRumors hat ein optisches Update erfahren. Das direkt oben auf der Startseite platzierte Ampelsystem macht echt was her und gibt dem Leser eine wesentlich schnellere Übersicht darüber, in welchem Lebenszyklus sich die aktuelle Version des jeweiligen Apple Produktes gerade befindet.
Coole Sache!
